Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Weihnachtszeit lädt uns ein, innezuhalten und zurückzublicken. Gemeinsam durften wir dieses Jahr wieder viel erleben!
Besonders im Gedächtnis bleibt der Waldbrandeinsatz im Tennenloher Forst, der ausgerechnet direkt am Tag der offenen Tür begann und sich über mehrere Wochen erstreckte. Unsere Helferinnen und Helfer stellten Löschwasser bereit und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Brandbekämpfung. Im September folgten zwei Einsätze aufgrund von Fischsterben bei Bamberg, bei denen Erlanger Pumpen angefordert wurden. Die Fachgruppe Elektroversorgung sorgte gemeinsam mit dem THW Schwabach für die Stromversorgung einer Produktionsanlage der kritischen Infrastruktur in Nürnberg – ein Einsatz, der nach einer Woche erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Auch der THW-Fachberater war mehrfach gefordert und rückte mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus.
Der Förderverein unterstützte den Ortsverband und die Arbeit der THW-Jugend Erlangen bestmöglich mit Mitteln aus Spenden. Ein großes Projekt in der Ausarbeitungsphase ist die Ersatzbeschaffung des Mercedes Sprinter für den Autobahndienst. Erste Preisindikationen zeigen eine notwendige Investition im sechsstelligen Bereich – eine Mammutaufgabe, die wir nur mit Hilfe unserer Spenderinnen und Spender stemmen können. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bereits unterstützt haben oder ihre Hilfe zugesagt haben.
Um Ausgaben für die Instandhaltung des Fuhrparks in Grenzen zu halten, springen immer wieder Freiwillige ein und packen mit an. Ein Beispiel war der turnusmäßige Tausch der Hydraulikschläuche am Radlader und seinen Anbaugeräten – eine aufwändige Arbeit, die von fünf Vereinsmitgliedern an einem Brückentag gestemmt wurde.
Neben den Einsätzen wurde auch fleißig geübt: Bei der Katastrophenschutzübung „Löwenzahn“ in Erlangen, bei der Regionalstellenübung in Ingolstadt mit Schwerpunkt Zivilschutz sowie bei gemeinsamen Übungen mit Feuerwehr und Rettungsdiensten. Diese Zusammenarbeit innerhalb der Blaulichtfamilie ist unverzichtbar und stärkt das gegenseitige Verständnis.
Die geopolitische Lage hat sich stark verändert und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk richtet ihren Fokus neben dem Katastrophenschutz wieder verstärkt auf ihre ursprüngliche Aufgabe: den Zivilschutz. Das bedeutet viel Veränderungen bei der Ausbildung (aufgrund anderer Gefährdungen und Vorgehensweisen) und auch bei der persönlichen Resilienz. Ein großer Dank geht an die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, die uns auf diesem Weg elementar unterstützen und durch eine angepasste Finanzierung des THWs die Beschaffung von notwendiger Ausstattung und geeigneten Liegenschaften in den nächsten Jahren ermöglichen.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit kam nicht zu kurz: Vom Brucker Faschingsumzug über den Erlanger Herbst bis hin zu unserem Tag der offenen Tür waren wir präsent und konnten Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen das THW näherbringen. Ein großes Dankeschön an alle, die hier mit angepackt haben – ohne euch wäre das nicht möglich gewesen.
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Förderer und Freunde des THW Erlangen und des Förderungsverein THW Erlangen – wir danken euch allen für euren Einsatz, eure Unterstützung und die vielen schönen Momente, die unser THW und unseren Verein lebendig machen. Wir wünschen frohe Weihnachten und freuen uns darauf, auch 2026 wieder viel gemeinsam zu bewegen!
